Artikel & Beiträge

Buchempfehlung

Es ist elf Uhr nachts und ich habe Runas Schweigen hinter mich gebracht. Es hat doch zwei Monate gedauert und die Corona Krise hat geholfen, ein für mich so dickes Buch zu Ende zu lesen. Ich bin beeindruckt von der Autorin Vera Buck, die außer vielen Fantasiekombinationen und super schönen sprachlichen Bildern wohl auch sehr intensiv in Fachbüchern recherchiert hat, die mich beruflich interessieren. Ich möchte ihr das Kompliment machen, dass sie ein tolles Buch geschrieben hat, welches die Ressentiments gegenüber der Psychiatrie plausibel macht. Wie würde sie wohl in 100 Jahren über die heutige Psychiatrie schreiben müssen. Auch der Trailer zum Buch auf Youtube ist spannend, man lernt Vera Buck kennen mit den Kulissen des Berner Psychiatriemuseums Waldau, welches mit dem MuSeele zusammenarbeitet.

Rolf Brüggemann

Link zum Buchtrailer:

https://www.youtube.com/watch?v=emZVZWnFgwk

„Paris, 1884. In die neurologische Abteilung des berühmten Hysterieforschers Dr. Charcot wird ein kleines Mädchen eingeliefert, das allen erprobten Behandlungsmethoden trotzt. Der schweizer Medizinstudent Jori wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu kommen, und nimmt sich des kleinen Mädchens an. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis.

Erschienen im September 2018 bei Blanvalet.

Die Hardcover-Ausgabe erschien 2015 unter dem Titel »Runa« bei Limes.

NWZ-Bericht vom 17.7.2020: Kritik schafft Kultur

Ist Kritik an der Psychiatrie vermessen oder legitim? Notwendig, würde der Psychologe Rolf Brüggemann und Leiter des Psychiatriemuseums „MuSeele“ im Klinikum Christophsbad behaupten. Und genau aus diesem Grund hat er seinen Kollegen folgendes Fachbuch empfohlen:
„Die Vermessung der Psychiatrie“ vom Autor und Psychiater Stefan Weinmann….

Hölderlin, Filmplakate und Struwwelpeter

Rolf Brüggemann umgeben von Plakaten von Psychiatriefilmen Foto: Ines Rudel/Ines Rudel

2.2.2020 – Ein Beitrag über das MuSeele in den Stuttgarter Nachrichten

von Sabine Riker, Stuttgarter Nachrichten, Stuttgart, Germany

Göppingen: Hölderlin, Filmplakate und Struwwelpeter – Göppingen

Ohne die Unterstützung der vielen Vereinsmitglieder wäre das Psychiatriemuseum MuSeele nicht das, was es ist: Ein Ort, an dem es nicht nur um eine Auseinandersetzung mit der Psychiatrie geht, sondern um die Frage, was den Menschen ausmacht.

Göppingen – Ein ehrgeiziges Programm wollen die Macher des Psychiatriemuseums MuSeele im Göppinger Klinikum Christophsbad in den nächsten Monaten stemmen. „Manche Projekte haben wir uns ausgesucht, manche drängen sich auf, wie der 250. Geburtstag Hölderlins“, sagt Rolf Brüggemann, der Leiter der Einrichtung.


„Verortungen der Seele“
Beitrag in der Zeitschrift für Soziale Psychiatrie

Die deutschsprachigen Psychiatriemuseen präsentierten sich mit einer Ausstellung auf dem Kongress der DGPPN 2018. Der Beitrag stellt diese Einrichtungen und ihre Konzepte der musealen Darstellung der Psychiatriegeschichte vor.
In einem Artikel für die Zeitschrift für Soziale Psychiatrie berichtet Rolf Brüggemann über Psychiatriemuseen in der Schweiz, Österreich und Deutschland.
Den Artikel können Sie hier lesen oder downloaden.

NWZ-Bericht vom 27.2.2017 zur Ausstellung Maske & Alter Ego

Das Psychiatriemuseum „MuSeele“ im Göppinger Christophsbad beleuchtet in seiner aktuellen Ausstellung die Maske aus einem therapeutischen Blickwinkel.

Als Versteck, Schutz, zum Verängstigen, aus sich herauskommen oder um in andere Rollen zu schlüpfen: …

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